Im Rahmen eines akademischen Wochenendes in Würzburg, das von Stipendiaten der Studienstiftung des deutschen Volkes und des Max Weber-Programms Bayern organisiert wurde, veranstalteten unsere Mitglieder Maximilian Herrmann und Michael Hebeisen einen Workshop zum Thema “Der Kampf um das weiße Gold – Drogenkriege und ihre Folgen”, in dem sie ihre Forschungserkenntnisse über Akteure, Entwicklungen und Strategien im mexikanischen Drogenkrieg teilten. Die Teilnehmer erhielten Einblicke in verschiedene Aspekte des Konflikts und entwickelten mögliche politische Lösungen.
Im Jahr 2017 erreichte die Mordrate des Landes unter dem Einfluss der drogenbedingten Konflikte im Land einen 20-jährigen Höchststand. Darüber hinaus war das Jahr 2017 von den meisten Todesopfern seit Beginn des Konflikts in 2006 geprägt.

Das HIIK beim Pariser Friedensforum

Als Vorstandsmitglied vertrat Vincent Stüber das HIIK auf einer Veranstaltung zum Thema Ernährungssicherheit, die von Action contre la Faim, dem Welternährungsprogramm (WFP) und der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) im Rahmen des Pariser Friedensforums 2018 organisiert wurde. Das Forum wurde vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron ins Leben gerufen, um an den 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkrieges zu erinnern.
Im Fishbowl-Format mit Action contre la Faims CEO Véronique Andrieux und dem französischen Journalisten Jean-Marc Illouz diskutierten die Diskussionsteilnehmer die Bedeutung der Resolution 2417 (2018) des UN-Sicherheitsrates zum Zusammenhang zwischen Ernährungssicherheit und Konflikten und zukünftige Wegen zur Verringerung von Ernährungsunsicherheit. Vincent trug Analysen zum Zusammenhang zwischen Ernährungsunsicherheit und damit verbundene Gewaltspiralen in Konflikten bei.

Wir bedanken uns bei Action contre la Faim für die Einladung und die gelungene Organisation der Veranstaltung zu diesem sehr wichtigen Thema. Foren wie diese bieten eine sehr wertvolle Gelegenheit für den Austausch zwischen Forschungsinstituten wie dem HIIK und Organisationen, die auf diesem Gebiet tätig sind, wie beispielsweise Action contre la Faim.